Mehrjähriger Plan zur digitalen Barrierefreiheit

1. Einleitung

Dieses Dokument stellt den mehrjährigen Plan zur digitalen Barrierefreiheit von Lafuma Mobilier vor, der einen Zeitraum von drei Jahren abdeckt.

Ziel ist es, die Zugänglichkeit der digitalen Dienstleistungen für alle Nutzer zu gewährleisten, einschließlich Menschen mit Behinderungen.

 

2. Engagement und Barrierefreiheitspolitik

Lafuma Mobilier verpflichtet sich, die digitale Barrierefreiheit schrittweise in seine Online-Dienste zu integrieren.

Aus diesem Grund verpflichten wir uns, diesen mehrjährigen Plan zu vervollständigen, indem wir die neun Themenbereiche berücksichtigen, die für seine vollständige Umsetzung erforderlich sind:

 
2.1 Strategie

Die Barrierefreiheitsstrategie von Lafuma Mobilier befindet sich derzeit im Aufbau.

Sie zielt darauf ab, Barrierefreiheit bereits in den frühen Phasen digitaler Projekte zu integrieren, interne Teams zu sensibilisieren und wesentliche Dienstleistungen für die Nutzer zu priorisieren.

Die ersten Schritte bestehen darin:

  • die betroffenen Dienstleistungen zu identifizieren
  • Konformitätsprüfungen einzuleiten
  • einen realistischen und schrittweisen mehrjährigen Aktionsplan zu erstellen

 

2.2 Ansprechpartner

Ein Ansprechpartner für digitale Barrierefreiheit wird derzeit benannt.

Dieser wird eine Schlüsselrolle spielen bei:

  • der Koordination der Maßnahmen
  • der Unterstützung der Teams
  • der Beobachtung regulatorischer und technischer Entwicklungen

Eine entsprechende Aufgabenbeschreibung wird im kommenden Jahr festgelegt.

 

2.3 Ressourcen

Die derzeit eingesetzten Ressourcen sind hauptsächlich intern (Projektmanager, IT-Verantwortliche, Kommunikation).

Externe Unterstützung ist vorgesehen für:

  • die Begleitung von Audits
  • die Schulung der Teams
  • die Beratung zu bewährten Praktiken der Barrierefreiheit

Ziel ist es, die personellen und finanziellen Ressourcen im Rahmen des mehrjährigen Plans zu strukturieren.


 
2.4 Stellenbeschreibung

Die Integration von Aufgaben im Zusammenhang mit Barrierefreiheit in Stellenbeschreibungen ist ein mittelfristiges Ziel.

Ab 2025 wird eine Analyse durchgeführt, um die betroffenen Funktionen (Redakteure, Entwickler, Projektmanager usw.) zu identifizieren und Barrierefreiheitsaspekte in die Kompetenzmodelle zu integrieren.

 

2.5 Schulung

Erste Sensibilisierungsmaßnahmen zur digitalen Barrierefreiheit sind ab 2025 geplant.

Ziel ist es, die Kompetenzen der Teams schrittweise zu entwickeln durch:

  • Sensibilisierung für Behinderungen und digitale Barrieren
  • Einführung in das RGAA
  • Darstellung der Herausforderungen und gesetzlichen Anforderungen
  • praxisorientierte Module je nach Profil (Redaktion, Entwicklung usw.)

 

2.6 Governance

Die Governance der Initiative wird derzeit definiert.

Ein bereichsübergreifendes Steuerungskomitee wird eingerichtet, das die relevanten internen Stakeholder (IT, Kommunikation, Management, Recht usw.) einbezieht.

Dieses Komitee wird die Umsetzung des Aktionsplans steuern und die Kohärenz der Maßnahmen sicherstellen.

 

2.7 Beschaffung

Die Berücksichtigung der Barrierefreiheit in digitalen Ausschreibungen gehört zu den Prioritäten für die kommenden Monate.

Eine Abstimmung mit der Einkaufsabteilung ist geplant, um:

  • Vorlagen für Lastenhefte zu überarbeiten
  • Klauseln gemäß EN 301 549 und RGAA einzuführen
  • Teams für die Bewertung der Barrierefreiheit bei digitalen Leistungen zu sensibilisieren

 

2.8 Digitale Projekte

Zukünftige digitale Projekte werden schrittweise die Anforderungen der Barrierefreiheit integrieren.

Ziel ist es, Barrierefreiheit zu verankern in:

  • den Spezifikationen ab der Konzeptionsphase
  • der Auswahl von Tools und Lösungen
  • den Validierungsschritten vor der Veröffentlichung

Projektmanager werden unterstützt, um eine konkrete und realistische Berücksichtigung der Barrierefreiheit sicherzustellen.

 

2.9 Bewertung der jährlichen Aktionspläne

Der erste jährliche Aktionsplan wird nach einer Bestandsaufnahme erstellt, die für 2025 vorgesehen ist.

Diese Bewertung ermöglicht es, zu analysieren:

  • die umgesetzten Maßnahmen
  • die Prioritäten für das folgende Jahr

Sie wird in einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess integriert, mit transparenter Kommunikation über die Fortschritte.

 

3. Umsetzung der Konformität

Neue Projekte und Konformität

  • Neue Projekte: Barrierefreiheit wird bereits in der Konzeptionsphase berücksichtigt
  • Nutzertests: Wenn möglich, werden Nutzer mit Behinderungen in die Tests einbezogen

Korrekturen und Verbesserungen

  • Korrekturmaßnahmen: Audits identifizieren nicht konforme Inhalte, und ein Zeitplan zur Behebung wird erstellt, um die Nutzererfahrung zu verbessern

 

4. Aktionspläne und Monitoring

●       Jährlicher Aktionsplan: Jedes Jahr wird ein Aktionsplan definiert, um eine kontinuierliche Verbesserung sicherzustellen

●       Fortschrittsüberwachung: Eine jährliche Bewertung wird durchgeführt, um den Stand der Barrierefreiheit zu analysieren und Prioritäten für das folgende Jahr festzulegen

 

Tabelle: Aktionsplan für das laufende Jahr
 

Action Statut
Veröffentlichung der vorläufigen Barrierefreiheitserklärung: https://www.lafuma-mobilier.ch/de/ Abgeschlossen
Audit zur digitalen Barrierefreiheit: https://www.lafuma-mobilier.ch/de/ Abgeschlossen
Veröffentlichung der vollständigen Barrierefreiheitserklärung: https://www.lafuma-mobilier.ch/de/ Abgeschlossen
Umsetzung der Alternativtexte für Bilder (1.1, 1.6) Zu erledigen
Korrektur der Farbkontraste (3.1, 3.2, 3.3) Zu erledigen
Links und Buttons verständlich gestalten (6.1) Zu erledigen
Interaktive Elemente per Tastatur bedienbar machen (7.3) Zu erledigen
Sichtbarkeit des Tastaturfokus verbessern (10.7) Zu erledigen
Formulare barrierefrei gestalten (Labels und Eingabehilfen) (11.1) Zu erledigen
Struktur von Überschriften und Inhalten korrigieren (9.1) Zu erledigen

 

5. Fazit

Lafuma Mobilier verpflichtet sich, die digitale Barrierefreiheit kontinuierlich zu verbessern, um allen Nutzern eine inklusive Erfahrung zu bieten.

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